Das Planungs-Team

Im März 2005 besuchte Frau Westenfelder ein Seminar für Eisbahn-Spezialisten. Hier machte sie Bekanntschaft mit Fachleuten aus dem Bereich Eisbahn-Anlage und -Bau. Diese wiederum hatten Kontakte zu Architekten in Bielefeld. In persönlichen Gesprächen wurde vereinbart, sich einmal in Bielefeld zu treffen, um die Möglichkeiten  zum Bau einer Eisbahn in der Bielefelder Innenstadt zu erörtern. Dieses Gespräch verlief für den Förderverein so erfolgreich, dass sich die Teilnehmer spontan entschlossen, als Planungs-Team  kostenfrei, ehrenamtlich in der Freizeit für eine Eisbahn in Bielefeld weiterzuarbeiten. 

In bisher 11 Treffen im Architektur-Büro in Bielefeld entstanden konkrete Pläne zur Verwirklichung des Projektes "Eisbahn in der Innenstadt". Anhand der vielfältigen Vor-Überlegungen wurde zum einen die Architektur einer multifunktionalen, ganzjährig zu betreibenden Sportanlage geplant und zum anderen wurden die notwendigen Kosten- Nutzenrechnungen, Marketingstrategien und die Vorarbeiten für eine Präsentation der Pläne (Handout) betrieben.

Die Planungen

Zunächst wurde versucht, von der Stadt Bielefeld die Zusage für ein passendes Grundstück zu bekommen. Dieses sollte groß genug sein, um die Sporthalle und die nötige Infrastruktur aufnehmen zu können. Es sollte aber auch - und das war eine der wichtigsten Voraussetzungen, - so gelegen sein, dass es mit ÖPNV, mit dem Fahrrad und zu Fuß aus allen Richtungen gut zu erreichen ist - also es sollte zentral gelegen sein!  Da tat sich die Stadt jedoch schwer. Es wurden Hürden aufgebaut, die für Wirtschaftsfachleute nicht nach zu vollziehen waren. Unser Argument war erst ein Grundstück vorschlagen zu können, ehe Planer und Investoren angesprochen werden können. Dieser Meinung war auch die Planungsgruppe und plante daher auf einem "angedachten" Grundstück, das alle wichtigen Infrastruktur-Voraussetzungen hatte. Als erste Pläne vorlagen, waren Gespräche mit dem Oberbürgermeister, Herrn David und dem Sportdezernenten Herrn Ludwig möglich, die dann auch weitere Planungen und Ausarbeitungen für notwendig hielten. In der Bezirksvertretung Mitte wurden die Pläne , obwohl die Grundstücksfrage hier zum Teil ähnlich behandelt wurde wie in der Verwaltung, wohlwollend aufgenommen. Der Förderverein bekam mehrmals die Gelegenheit, im Rahmen der Bürgerfragestunde die Frage nach einem entsprechenden Grundstück zu wiederholen.

Nachdem die Pläne eigentlich im Februar 2006 der Bezirksvertretung Mitte vorgestellt werden sollten, wurde der Termin wegen des Einsturzes der Eislaufhalle in Bad Reichenhall auf den 09. März 2006 verlegt. Schon einige Tage vorher wurden die Pläne dem Sportdezernenten Herrn Ludwig bekannt gemacht. Er nahm sie und die Ausarbeitungen wohlwollend zur Kenntnis und konnte sich vorstellen, die Anlage auf dem Grundstück Nahariyastr. / Herforder Str. (ehemaliges Grundstück Paketpost) oder auf dem Grundstück Hallenbad Kesselbrink zu errichten, wobei wir zum Kesselbrink selber tendieren, da das Grundstück Hallenbad Kesselbrink für die große Version zu klein ist.

 

Der Plan

Grundvoraussetzungen für die Planung einer Eissport-Halle in Bielefeld sollten folgende Punkte sein:

 Nach diesen Vorgaben begannen die Planungen. Da, wie gesagt, kein konkretes Grundstück benannt war, musste die Planung so durchgeführt werden, dass sie ohne großen Aufwand für jedes entsprechend große Grundstück angepasst werden kann. Wichtig für ein entsprechendes Grundstück ist die Infrastruktur: Verkehrsanbindung, Ver- und Entsorgung und nicht zuletzt die Parkplatzfrage.

Das Ergebnis wurde jetzt vorgestellt:

Die Pläne umfassen nun:

Die architektonische Gestaltung setzt einen städtebaulichen Höhepunkt in der bisher vernachlässigten City, also auf dem Kesselbrink.